Schilfprojekt der Thomas-Mann-Schule

in Kooperation mit der Universität zu Lübeck

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sedimentanalyse

**Auswertung** Die Sedimente der fünf Messpunkte sind recht unterschiedlich. Das Sediment in Groß Sarau ist sandig und hat nur einen geringen Anteil von organischem Material. Es riecht stark nach Schwefelwasserstoff. In Absalonshorst handelt es sich um ein künstliches Sediment. Bei der Anlage des Schilfgürtels wurde ein Unterwasserverbau mit Buschkästen angelegt. Dahinter wurde toniges, bindiges Material gefüllt, in das man dann Schilfbulte vom Ratzeburger See eingesetzt hat. Der Anteil von organischen Bestandteilen ist etwas höher als in Groß Sarau. Im Kleinen See haben wir einen deutlich höheren Anteil von organischem Material. Abgestorbene Schilfhalme machen den Hauptanteil aus. Das Sediment riecht stark nach Schwefelwasserstoff. Das Sediment in Eichholz ist extrem fein schlammig und enthält viele Muschelschalen. Der Gehalt an organischen Stoffen ist sehr hoch. Der Geruch ist modrig aber Schwefelwasserstoff ist nicht nachweisbar. Am Standort Wallbrechtbrücke ist ebenfalls fein schlammiges Sediment nachweisbar.

sedimentanalyse.txt · Zuletzt geändert: 2015/09/29 14:35 von max